WAS?

Das Bildungssystem

Ob es nun der Klimawandel, das Erbe des Kolonialismus, das Patriachat oder die Anerkennung der Diversität ist eines ist gewiss, die Zeit fordert eine Beziehungsfähigkeit, welche es uns erlaubt in einer gesunden Gemeinschaft zu leben. Hier ist Bildung ein Schlüsselmoment.

Gleichzeitig erleben wir eine Inkohärenz im Bereich der Bildung. Die Forderung nach Produktivität und Leistungsbereitschaft hindern das Individuum, sich frei zu entwickeln. Die Waldorfpädagogik, welche von Anfang an einen gänzlich anderen Fokus auf das Individuum hat, möchte genau das. Hier gilt es Kopf, Hand und Herz als eine Einheit zu betrachten. Beziehungskunst zu lernen.

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Denn Beziehung ist Bildung. Bildung als Wachstum ist nicht nur bloße Entwicklung, keine geradlinige Angelegenheit. Sie ist organisch und in einer fortwährenden Bildung und Umbildung begriffen.
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WARUM?

Waldorfpädagogik

Auch solche Impulsgeber wie die Waldorfpädagogik erliegen dem Risiko, im Laufe ihrer Entwicklung zu erstarren. Das Erstarren gibt Form und ist somit gut, denn Form gibt Halt. Der Halt muss jedoch dem Jetzt dienen und immer aktualisiert werden, denn die Form ist die Berührungsfläche, wo der Inhalt mit dem Außen kommuniziert.

Zukunft.Machen versteht sich als eine Plattform, welche Kommunikation, Debatte und Laboratorium eröffnet, welche das begleiten und das unterstützen von innovativen und zeitgenössischen Projekten im Rahmen der Bildung ermöglichen will.

WER?

So fing es an

Es ging im September 2018 los. Initiator:innen waren Eva Wörner, Hans Hutzel und Thomas Lutze- Rodenbusch. Wir waren auf der Suche nach Menschen, die die Qualität in den Schulen hoch halten und voranbringen wollen. Wir nahmen uns vor, zwei bis drei uns bekannte Mitstreiter:innen aus Schulen, Seminaren, auch aus Schulen, die keine Waldorfschulen waren, einzuladen.

Daraus entstand dann eine sogenannte Kerngruppe und die formulierte unser Ziel: Wir initiieren, wecken, gestalten, entwickeln, stärken, ermutigen und suchen: Prozesse, Formate, Orte, Begegnungen, Möglichkeiten an Orten der Waldorfpädagogik, um die in ihr lernenden und lehrenden Menschen an ihren Wirkungsstätten in ihren Zukunftsideen zu bestärken.

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Den Prozess haben wir mit einer künstlerischen Arbeit im Plastizieren zu zweit mit geschlossenen Augen erlebt. Die daraus entstehende Form ist mehr als die Schnittmenge der Konzeptideen der beiden, die da plastizieren.
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WIE?

Das Schneeballsystem

Wir wollten die Richtung bottom up‘ beibehalten. Und wir wollten versuchen, Zukunftsimpulse einzelner Initiativmenschen zu beleben, vielleicht auch wieder zu beleben. Wir suchten also nach Menschen, die wir kannten, um im Schneeballsystem unsere Idee vom Zukunft.Machen zu verbreitern. Nicht mehr Schulen, sondern Einzelne in den Schulen wollten wir verstärkt ansprechen. So werden einzelnen Personen direkt angesprochen und zeitgleich implementierten wir unsere Arbeit in den Gremienstrukturen im Bund der Freien Waldorfschulen.