Was trennt uns – und was verbindet uns? Der Workshop „Phantomgrenzen“ beleuchtete unsichtbare Linien, die unser Denken und Handeln prägen – ehemalige politische Grenzen, kulturelle Prägungen oder soziale Erwartungen, die längst überwunden scheinen, aber im Alltag weiterwirken.

Durch Impulse, Gruppenarbeit und künstlerische Übungen reflektierten die Teilnehmer*innen, wie solche Phantomgrenzen auch im pädagogischen Alltag wirksam sind – etwa in Rollenbildern, Machtstrukturen oder stillen Ausschlüssen.

Im Zentrum standen Fragen nach Verantwortung, Partizipation und biografischer Reflexion: Wie können pädagogische Räume entstehen, die nicht reproduzieren, sondern Unterschiede anerkennen und verbinden? Künstlerische Klang- und Körperübungen machten erfahrbar, wie sich Grenzen verschieben oder auflösen können – wenn wir ihnen mit Offenheit begegnen.