Die Projekte.

Auswahl detaillierte Projektvorhaben aus den Workshops

Anstoß/Motiv

Auf Bundesebene gibt es zu viele Schulen, die keine funktionierende SV haben. Die dortigen Schüler:innen sind schwer zu erreichen und können aufgrund der fehlenden Strukturen in ihren Einrichtungen wenig im schulischen Alltag partizipieren.

 

Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass ein gesunder Schulorganismus sich nur dann beständig weiterentwickeln kann, wenn mit, anstatt über die Schüler:innen gesprochen wird. Deswegen möchten wir uns auf Bundes- und Landesebene für einen konstruktiven Austausch und eine intensive Einbindung der Schüler:innen in ihren Einrichtungen einsetzen.

 

Was habe ich gemacht? Erste Schritte?

>>> SV durchforstet ihre cloud nach Unterlagen zu SV Gründungen und sendet diese an die Initiator:innen weiter

 

>>> Die Initiator:innen erarbeiten in Abstimmung mit der SV ein Konzept, dass es Schulen erleichtert, eine SV in ihrer Schule zu ermöglichen

 

>>> Die Initiator:innen versuchen über die Buko? die LAGs für dieses Thema zu sensibilisieren und zu begeistern.

 

Was ist mein nahes Ziel?

>>> Kontakt zu den LandesSVen herstellen und „auskundschaften“ (welche SVen gibt es, wo sind Bedarfe, haben wir in den Schulen und LAGs Ansprechpartner:innen, die uns unterstützen usw) >>> die Bundes SV hat mit dieser Arbeit bereits begonnen

 

Woran erkenne ich, dass ich einen Schritt vorangekommen bin?

>>> wir haben unser nahes Ziel ausgewertet, Arbeitsaufträge für die SV und die LAGs formuliert und beginnen Gespräche zu führen

 

>>> in den Schulen ohne SV haben wir Schüler:innen gefunden, die eine SV in ihrer Schule gründen wollen.

 

Was ist ein Fernziel?

Funktionierende Schülermitverwaltungen in möglichst allen Schulen in Deutschland

 

Landes- und BundesSVen pflegen einen regen Austausch miteinander und geben in ihren Schulen entsprechende Impulse zur Vertiefung  ihrer Arbeit.

 

 

Anstoß/Motiv

Kraftspendende „Selbstverwaltung“
welche die pädagogische Arbeit in den Mittelpunkt stellt

Die Selbstverwaltung wird von vielen KollegInnen nicht als Freiheit, die es verantwortungsvoll zu gestalten gilt, sondern vielmehr als Belastung und kraftraubende Mehrarbeit gesehen. Missverständnisse, unterschiedliche Sichtweisen und Konflikte zwischen dem Kollegium auf der einen Seite und eine kleine Gruppe fordernder Eltern auf der anderen Seite erschweren diese Arbeit in der bestehenden Gremienordnung. Erfahrene KollegInnen gehen in den Ruhestand, junge KollegInnen können/wollen sich nicht in dem selben Umfang in der Selbstverwaltung engagieren…

Was habe ich gemacht? Erste Schritte?

Vor 2,5 Jahren haben wir aus Eltern und LehrerInnen aus den verschiedenen Gremien eine Arbeitsgruppe zusammengestellt, welche eine neue Gremienstruktur erarbeitet, die Verantwortung sichtbar macht und Kommunikation vereinfachen soll. Die Arbeitsgemeinschaft hat sich mittlerweile 26 mal getroffen und die Ideen und

„vorläufige“ Struktur immer wieder im Elternforum, Vorstand und Kollegium vorgestellt um Rückmeldungen zu bekommen, ggf. Bedenken zu berücksichtigen und entsprechend einzuarbeiten.

Was ist mein nahes Ziel?

Da bisher immer nur getrennt in den drei Bereichen (Vorstand, Kollegium und Elternforum) über die Struktur und sich abzeichnende „Knackpunkte“ gesprochen wurde, wollen wir nach den Sommerferien eine für die gesamte Schulgemeinschaft öffentliche Veranstaltung durchführen. Moderiert wird sie von „unbeteiligten“ (ehemaligen) Kollegen und Eltern.

Woran erkenne ich, dass ich einen Schritt vorangekommen bin?

Diese Veranstaltung hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auf der Mitgliederversammlung wurde jedoch eine Reihe von Anträgen aus der Elternschaft gestellt, die zeigen, dass wir an einigen Stellen die nahezu finale Struktur doch wieder überarbeiten müssen.

Was ist ein Fernziel?

Auf der nächsten Mitgliederversammlung soll die finale Struktur vorgestellt und zur Abstimmung gebracht werden, damit sie zum Sommer 2022 umgesetzt werden kann. Die durchgehende Beteiligung aller Mitglieder der Schulgemeinschaft hat den Prozess in die Länge gezogen, sollte aber dafür sorgen, dass die Struktur dann von allen getragen und gelebt wird und Kraft für die pädagogische Arbeit spendet.

Anstoß/Motiv

Ende Mai nahm ich das erste Mal an einem ZuMa-Treffen in Berlin teil. Ich war beeindruckt von den Menschen, die ich in offen Gesprächen kennenlernen durfte. Alle hatten mit ihren vielseitigen Biografien den Impuls für eine zukunftsgerichtete Entwicklung der Waldorfbewegung. Mir gefiel auch der Gedanke der „Graswurzelbewegung“ und die Kraft eines Schneeballsystems.

Mein Vorhaben:

Ich möchte dieses eindrucksvolle und zukunftsgerichtetes Format unterstützen, indem ich anderen Menschen von diesem Projekt erzähle und Interesse wecke, das Projekt zu unterstützen.

Meine Umsetzung:

Auf der letzten Klausurtagung der Bundeselternkonferenz im September 2021 habe ich das Projekt vorgestellt, es kamen interessierte Fragen. Die Menschen aus der Bundeselternkonferenz wissen nun davon und werden auf ihren Regionaltreffen auch über ZuMa berichten.

An diesem Wochenende 29.10-31.10.21 werde ich das Projekt ZuMa auf der Bundeselternratstagung (BERT) vorstellen und von den tollen Aktivitäten der ZuMa-Teilnehmer*innen berichten. Deswegen bin ich leider diesmal dabei.

Für die BERT 2022 vom 29.04.-01.05.2022 habe ich die ZuMa-Koordinatoren schon für einen Workshop/Vortrag angefragt, die Hamburger BERT-Koordinatorin würde sich sehr freuen.

Mein Fernziel:

Viele Menschen begeistert den Zaun „zukunftsfähige Waldorfpädagogik“ weiterstreichen lassen.

Anstoß/Motiv

Seit einem Jahr bin ich als aktiver Kollege in die Rente gegangen, ich betreue als ‚Experte‘ weiter zwei junge Kolleginnen. Sie waren Schülerinnen an der Krefelder Waldorfschule, unterrichten nun in der Oberstufe und fragten mich beide mehrfach, ob bestimmte Themen, Ideen, Vorgehensweisen in meinen Augen ‚Waldorf‘ seien. Daraufhin machte ich den Vorschlag, eine Runde interessierter Kolleg*innen zusammenzurufen und eine etwas verstetigte Arbeitsgruppe zu dieser Frage ins Leben zu rufen.

Was habe ich gemacht? Erste Schritte?

Mitte Juni habe ich mich mit einer der beiden Kolleginnen getroffen. Wir haben vereinbart, dass sie noch vor dem Ferienbeginn (also bis zum 19.7.2021) in der Konferenz von dieser Idee/Initiative berichtet und es auch andere fragt, ob Interesse besteht.

Was ist mein nahes Ziel?

Es bildet sich in der Krefelder Waldorfschule eine Gruppe aus mindestens drei Personen, die sich für einen festgelegten Zeitraum (bis zu den Herbst-/zu den Weihnachtsferien) vierzehntägig trifft. Dort wird an konkreten Beispielen zu der Themenfrage gearbeitet. Grundlage sollen meine persönliche Erfahrung (das ist gewünscht), Steiner-Ausführungen, die passen und auch die aus dem Unterricht – aus der Begegnung mit den Schüler*innen gewonnenen Beobachtungen der Kolleg*innen sein.

Woran erkenne ich, dass ich einen Schritt vorangekommen bin?

Bis zu den Herbstferien ist ein erster Termin zustande gekommen. Und es sollte (nicht nur mir) etwas Spaß gemacht haben!
Nun ist es doch nicht bis zu den Herbstferien gelungen, aber wir haben einen Termin am Mittwoch, dem 27. Oktober, also zwei Tage vor dem Treffen in Berlin. Drei junge Kolleginnen werden mit mir zusammensitzen und unsere Arbeit konzipieren.

Über das Ergebnis kann ich in Berlin dann Auskunft geben.

Was ist ein Fernziel?

Eine verstetigte Arbeit (sagen wir einmal über ein Jahr) im Kollegium an Fragen einer erfrischten und erfrischenden Waldorfoberstufenpädagogik.

Anstoß/Motiv

Ordnung und Struktur sind meine Lieblingsthemen und im letzten ZuMa! Workshop wurde ich bestätigt darin, dass es sehr viele Angebote seitens des Bundes gibt, die aber nicht unbedingt immer ihre Zielgruppe erreichen.  So auch die vielen Maßnahmen und Angebote für Lehrer:innen. Mein erklärtes Ziel war es, die wirklich vielfältigen Angebote und unterstützenden Maßnahmen zusammenzufassen und zu kommunizieren.

Was habe ich gemacht? Erste Schritte?

Gemeinsam mit den Kolleg:innen der Öffentlichkeitsarbeit und den Vorständen für Kommunikation haben wir begonnen, die verschiedenen Plattformen und Angebote zu durchleuchten. Schnell wurde deutlich, dass es ein komplexes Vorhaben ist und einer grundlegenden Überarbeitung bedarf.

Nach einem ersten Brainstorming mit externer Unterstützung sowie dem Input der unterschiedlichen internen Partner:innen /Stakeholdern ist ein klar formuliertes Projekt entstanden: Gemeinsam mit einer Kommunikationsagentur werden wir eine Kampagne zur Lehrer:innengewinnung starten. Diese Kampagne wird uns nach außen sichtbar machen. Erster und wichtiger Schritt hier ist aber, die Angebote und Maßnahmen zu strukturieren und zu bündeln, evaluieren und in eine klare und transparente Form zu überführen.

Ein erster wichtiger Schritt ist bereits getan: Das Aufsetzen eines Willkommenspaketes für angehende Lehrer:innen dessen Ziel es ist, neue „Mitglieder der Waldorfwelt“ willkommen zu heißen, zu informieren und zu integrieren. Die Grundlage bilden die Broschüren Wer macht was? und das Organisationshandbuch BdFWS.

Was ist mein nahes Ziel?

Die Kampagne soll 2022 starten. Eine Agentur zur Unterstützung haben wir auch schon definiert.

Woran erkenne ich, dass ich einen Schritt vorangekommen bin?

Konkrete Termine, Budgetierungen für die Kampagne, Willkommenspaket sind klare erste Maßnahmen, die umgesetzt werden konnten.

Was ist ein Fernziel?

Die Erarbeitung von transparenten Kommunikationsstrukturen – die das umfassende Angebot des Bundes verdeutlichen – für alle Zielgruppen des Bundes der Freien Waldorfschulen. Ein deutliches und klares Bild dessen, was Waldorfschulen sind, was sie anbieten und warum wir auch – und vielleicht gerade – nach 100 Jahren eine moderne und zeitgemäße Pädagogik haben, die den Grundsatz vertritt: Lehre Leben! Damit junge Menschen zu den Menschen werden können, die diese Welt braucht. 

Der Zu.Ma Workshop bildet hier eine hervorragende Unterstützung, innovative und zukünftige Ansätze in die Fragestellung „Was ist die Waldorfpädagogik der Zukunft“ einzubringen und neue Perspektiven sichtbar zu machen und zu erörtern.

Anstoß/Motiv:

Epocheninhalte Bio/Chem in den Klassen 9 und 12 neu denken
Ich unterrichte seit 25 J. die Fächer Bio und Chemie in den Klassen 7-13. Einige Inhalte nehmen im Waldorflehrplan einen sehr großen Raum ein, z.B. die „Menschenkunde“, die mit „Ernährungslehre“ in 7, „Skelett“ in 8, „Sinnesorgane“ in 9 und „Innere Organe“ in 10 stark vertreten ist. Ökologie, die auch eine Pflanzen- und Tierkunde beinhaltet, tritt bestenfalls außer in in Klasse 4/5 noch einmal in Klasse 12 auf, bzw. wird im Waldpflege- und Landwirtschaftspraktikum erfahrbar.
Meine Idee:
Die 9.-Klassepochen Bio/Chem in diesem Schuljahr zu einer NaWi-Epoche „Ökologie verschiedener Pflanzen und ihrer Inhaltsstoffe“ zu verknüpfen. Das klassische Thema der 9.-Klass-Chemie „Stoffumwandlungen in der organischen Chemie – vom Kohlenstoff zum Ether“ bildet dabei den roten Faden.
Es geht darum die Grenzen der Fächer Biologie und Chemie aufzulösen und Zusammenhänge auf einer anderen Ebene deutlich werden zu lassen. Das soll in praktischen Gruppenprojekten im Labor und draußen stattfinden.
Was habe ich bisher gemacht?
1. Epochenzeit Bio/Chem im Jahresplan fusioniert und in den Sommer gelegt 2. Plan der chem. und biolog. Inhalte erstellt und Epoche grob geplant
Weitere Schritte
Experimente als fachübergreifende Gruppenprojekte gestalten und vorbereiten
Fernziel:
Austausch mit den NaWi-KollegInnen anderer Schulen zu dem Thema (Bio-/Chemlehrertagung).
• Wo ist eine Überarbeitung unseres NaWi-Lehrplans notwendig?
• Wo lassen sich weitere Fusionen von Epochen umsetzen?

Projektvorhaben (Liste)

Inhalte/Methoden/Unterricht 
Kommunikation 
Strukturen 
Fortbildung/“ Waldorf“ – Pädagogik 
Kommunikation AG intern
  • Verfassung 2036 Deutsch, Sowi, Mathe kombinieren 
  • Schüleraustausch mit GB neu organisieren
  • Flex-Stunden/Epochenplan Waldorf 
  • Epochengrenzen auflösen 
  • Praktische Philosophie, fächerübergreifend 
  • Unterricht aus den Phänomenen herausarbeiten 
  • Päd. Qualitätsverfahren im BdfWs – aufbauende Schulen 
  • Gesellschaftskunde – Aufklärung: How to do Life… 
  • Transparente Kommunikation Lehrer:innen
  • Kommunikation und Vernetzung: Der Apfelbaum – Integration der SV 
  • Dynamische Ordnung 
  • Tom Sawyer streicht den Zaun: Freunden zeigen, wie man mit Freude eine Arbeit übernimmt 
  • Kommunikation von Eltern und Schüler:innen in den Schulen stärken 
  • Kraftspendende-Selbstverwaltung 
  • Das Erscheinungsbild verbessern: Verantwortung sichtbar machen
  • Schüler:innenvertretung im Bund ermöglichen
  • Klassenlehrer:innenzeit noch zeitgemäß? + Schüler:innen Perspektive. 
  • Was ist Waldorf? Schulinterne Fortbildungsrunde 
  • Abschlussfreie Lehrer:innenbildung 
  • Lust auf lebenslanges Lernen: Weiterbildungs-kultur wiederbeleben 
  • Regnose – Schule der Zukunft „Projektwoche“
  • Vernetzung und Kommunikation der AG: Plattformbadsierte Kommunikation etablieren

Eine Dokumentation der Methode stellen wir hier als pdf Download zur Verfügung:

Geholfen hat uns bei der strukturierten Zusammenfassung der in den Gruppen und Workshops erarbeitete Themen und Projekten diese Vorgabe: