Zukunft.Machen

Worum geht es?

Zukunft.Machen versteht sich als eine Plattform, die Kommunikation, Debatte und Laboratorium eröffnet. Wir begleiten und unterstützen innovative und zeitgenössische Projekte im Bereich der Bildung.


Verlauf der Projektentwicklung

Gründung

2018

2018 waren die Initiator:innen Eva Wörner, Hans Hutzel und Thomas Lutze-Rodenbusch auf der Suche nach Menschen, die die Qualität in den Schulen hoch halten und voranbringen wollen. Sie suchten zwei bis drei Mitstreiter:innen aus ihnen bekannten Bildungsorten. Daraus entstand die Kerngruppe, die sich folgendes Ziel setzte: Wir initiieren, wecken, gestalten, entwickeln, stärken, ermutigen und suchen: Prozesse, Formate, Orte, Begegnungen, Möglichkeiten an Orten der Waldorfpädagogik, um die in ihr lernenden und lehrenden Menschen an ihren Wirkungsstätten in ihren Zukunftsideen zu bestärken.

 

 

 

Gegenwart

2022

2022 erstreckt sich unsere Arbeit über ein ganzes Spektrum von Tätigkeiten. Neben Reden, Inputs, Workshops bei Veranstaltungen etablieren wir die Gremienarbeit in der Qualitätsinitiavtive des Bundes der Freien Waldorfschulen und suchen ganz generell Mitstreiter:innen. Das Kerngeschäft bleibt jedoch, dass wir durch dreitägige Workshops eine Einladung an Menschen aussprechen, die Zukunft gestalten wollen. Hier werden Ideen entwickelt, Ansätze geprüft und über einen begleiteten Prozess in die jeweiligen Bildungsorte der Teilnehmer:innen implementiert.

 

 

 

 

Zukunft

202X

Zukünftig wünschen wir uns eine breite Vernetzung in die Gesellschaft – das heißt, über Waldorf hinaus. Wir führen hierzu bereits Gespräche mit interessierten Menschen und wollen so die Veränderung möglichst breit in die Bildungslandschaft für die kommenden Generation geben. Künftig wollen wir ein Supportsystem entwickeln, bei welchem Menschen in ihren Tätigkeiten und Projekten durch Zukunft.Machen begleitet werden, die Fokussierung liegt hierbei auf Projekten innerhalb der Waldorfpädagogik, um eine Implementierung ihrer Arbeit zu gewährleisten. Dieses Vorhaben bezieht auch eine finanzielle Förderung durch Zu.Ma ein. Wir wollen unterstützend, beratend und fördernd den Menschen zur Seite stehen.

 

Inzwischen besteht die Zu.Ma Kerngruppe aus

Eva Wörner (Vorständin BdFW), Thomas Lutze-Rodenbusch, Nicolas Michél Müller (Schulleitung und Lehrer, Emil Molt Akademie), Elias Ordelmans (Schulleitung und Lehrer FWS Krefeld), Robert Neumann (Dozent Stuttgart), Ramón Louro (Lehrer Emil Molt Akademie und Seminar für Waldorfpädagogik) und Janina Aufdermauer (LAG Berlin – Brandenburg)

Die Methode

Unsere Arbeitsweise ist beziehungsorientiert. Deshalb schaffen wir Situationen und Räume, die eine Auseinandersetzung von Interessen, Ideen und Meinungen ermöglicht.

ZUMA12

Wir öffnen einen generationsübergreifenden Raum, in dem die jüngeren Teilnehmer:innen von den Gedanken der Älteren profitieren und die Älteren ihre Erfahrungen reflektieren können und so sich beide Qualitäten in den zeitgenössischen Kontext stellen können.

ZUMA36

Jeder Austausch begründet sich in einem Spannungsfeld, dieses entwickeln und gießen wir in ein komplementäres Konzepte, welches dem Workshop zugrunde liegt.

ZUMA23

In diesen Rahmen bewegen sich die Teilnehmer:innen und beginnen durch verschiedene Erfahrungen in der Arbeit mit dem Körper und den Sinnen, sich dem Grundthema der Veränderung anzunähern.

Aus dem Tun, aktivieren wir den Körper und die Sinne.

Die drei Zentren Kopf, Hand und Herz werden aktiviert. Das Willens- oder Instinktzentrum, das Gefühls- oder Emotionszentrum und das Denk- oder Intellektzentrum.

Schließlich geben wir durch den gemeinsamen Austausch - dem Geschehenen - in Übereinstimmung mit der vorgeschlagenen Polarität der Konzepte eine verbale Form und erarbeiten durch verschiedene Methoden (Walt-Disney, SWOT, oder SMART etc.) eine explizite Vorgehensweise in der Umsetzung der entstandenen Ideen.

Die Treffen

Polarität überwinden

Wenn wir gemeinsam etwas schaffen wollen, dann müssen wir Polaritäten überwinden; über Meinungen hinausgehen. Dazu müssen wir die verschiedenen Perspektiven eines Wortes oder gar von Erzählungen erfahrbar machen, da diese vom Subjekt abhängig sind und so in verschiedenen Kontexten unterschiedliche Bedeutungen haben.

Auf diese Weise wird ein vorschnelles Urteilen umgangen und die verschiedenen Ebenen und Maßstäbe des jeweiligen Themas können sich vielschichtiger entfalten und verbinden.

Der Austausch schafft einen Raum, in dem mehrere Menschen die gleiche Sache zur gleichen Zeit und mit dem gleichen Interesse betrachten, sodass wir zusammen denken. Der Gegenstand des Interesses, sei es der Widerstand, die Form, die Imagination, das Dogma, das Individuum oder die Gesellschaft etc. wird in seiner Komplexität für alle sichtbar.

ZUMA29

LETZTE TREFFEN

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